Da mich der kleine Fratz irgendwie fasziniert hat und ich noch dazu die Regenzeit der vergangen Tage überbrücken muss, voilà
Hier mal ein kleines Beispiel mit der 2,8er Blende bei 200mm Brennweite, das wirklich ein tolles Bokeh zaubert und die Taube erscheinen lässt wie auf einem Schwebebalken.. ^^ *Ballettmusik im Hintergrund*
Bei einem kleinen Entfruster-Spaziergang im Schlosspark Neckarbischofsheim ist mir heute morgen dieser kleine Freund über den Weg geflogen.
Spätestens hier merkt man, dass die Messfeld-Automatik bei den 9 AF-Feldern nicht immer das macht, was man gerne hätte. Nach manueller Wahl des zentralen Punktes hat es aber funktioniert, wie immer hat das Tierchen brav gewartet.
Im Nachhinein hätte ich aber doch noch ne Blende oder zwei höher gehen sollen..
Das Fotografieren mit dem Canon 70-200m 1:2,8 IS USM ist für mich wieder eine ganz neue Welt. Von wegen “Objektiv drauf -> schieße top Bilder” … Die 2,8er Blende ist sozusagen Segen und Fluch zugleich. Zum einen sorgt sie für ein wirklich tolles Bokeh, zum anderen ist es genau die Schärfentiefe, die mir jetzt am Anfang noch Probleme macht und mich bei der Durchsicht der Bilder am MAC nach einem Photowalk teilweise leicht in die Verzweiflung treibt.
Wer mir jetzt mit Blendenautomatik kommt kriegt ‘nen Keks..
Ich weiß, will ja aber trotzdem ein bisschen experimentieren!
Ich brauchte 3 Versuche um das folgende Bild so scharf zu bekommen wie ich es wollte:
Edit: Das Reh war übrigens sehr nachsichtig und hielt solange still.. ^^
… wollte ich heute ja ein Bild posten, das ich ausnahmsweise mit meinem iPhone gemacht habe als ich in der Gegend des Frankfurter Flughafens auf der Autobahn unterwegs war und ein Flugzeug im Landeanflug ziemlich tief genau über mir flog.
Leider hat sich nur gerade mein iPhone verabschiedet.. Es entschloss sich zum plötzlichen Tod ohne Vorankündigung und macht jetzt keinen Mucks mehr. Ich warte einfach mal bis morgen, das soll bei Apple ja durchaus helfen
Ich dachte ich muss euch mal erzählen, wie diese Foto’s überhaupt entstehen… nämlich genau so:
Nachdem ich gestern nicht so ganz zufrieden mit der Qualität der Bilder ( via Canon 70-300mm 1:4,0-5,6 ) war, musste eben das Objektiv als Sündenbock herhalten… Leicht gereizt habe ich mich dann sofort auf den Weg gemacht um in Zukunft diese Fehlerquelle auszuschließen
Ergebnis: Das Canon 70-200mm 2,8 IS USM gehört seit gestern zu meiner Fotoausrüstung und musste heute natürlich gleich ausprobiert werden. Anbei und in meinem Flickr-Account (Link unter “Interessantes”) die ersten Aufnahmen mit dem (richtig schweren) Teil.
Beim 70-300mm habe ich es geschätzt auch mal ein Bild mit einer Hand machen zu können…. das ist jetzt Geschichte! Bei einem Gewicht von 1,5kg kann man froh sein, wenn man die Bilder mit beiden Händen hinkriegt ohne sich irgendwo anzulehnen ..
Trotzdem, die Qualität der Bilder überzeugt und ist absolut JEDES Gramm und JEDEN Cent wert!
Edit: Achso. .und hier noch ein Bild von dem kleinen Monster:
Die spontane Idee als Photowalk getarnt den Wildpark Schwarzach zu besuchen wurde sofort umgesetzt. Ich hatte mir ein bisschen mehr Action erhofft, vielmehr wurde global Siesta gehalten… Dieses Dromedar war einer der wenigen “Anwohner”, die meinen Besuch würdigten

… ist der Frühling da und passend dazu auch meine neuster snapshot of the day nach einer mehrtägigen Fotoabstinenz ..aber bei dem Wetter… neee..
Habe heute auch ein wenig mit der Monochrom-Funktion der Kamera gespielt, ein Bild davon habe ich in meinem Flickr-Fotostream, der rechts unter “Interessantes” verlinkt ist.
Habe ein Bild aus den Anfangszeiten meiner EOS 1000D (im Kit mit dem 18-55mm 1:4-5,6) herausgekramt. Darf ich vorstellen: Pico.
Das mit der Tiefenunschärfe hatte ich offenbar auch noch nicht so ganz kapiert.. ^^